Mein neuer Tangomat hat ein Zeta-Werk mit 24 Steinen. Ab Mai 2007 wurden die Werke wohl mit 26 Steinen gefertigt.
Habe im Nomos-Museum dazu folgendes gefunden: "Ein Rad im Automatikaufzug wird seitdem in zwei Steinen gelagert. Dadurch wird ein noch besserer Wirkungsgrad erzielt, d. h. Reibung wird minimiert und das Werk noch langlebiger."
Heißt dieses jetzt, dass mein Tangomat vielleicht nicht so langlebig sein wird?
Gab es schon Fälle, bei dem ein Werk mit 24 Steinen Probleme aufwies - mich würde interessieren, aus welchem Anlass die Werke so verändert/verbessert wurden?
Vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen?
Danke, Stefan
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung
Habe mich gestern schon gewundert, als ich die Seriennummer Deines Tangomaten gesehen habe - definitiv eine mit 24 Steinen, aber wie bereits besprochen sind die Auswirkungen wohl eher akademischer Natur.
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Dass Werke im Laufe der Zeit weiterentwickelt / überarbeitet werden ist ganz normal, und die meisten Hersteller sagen da auch nicht viel dazu (man muss z.B. blos mal in die IWC Kaliberliste reinschauen, wieviele Varianten es von dem auf dem 7750 basierenden Chronokaliber im Laufe der Zeit schon gab). Von einem Konzessionär habe ich auch mal gehört, dass z.B. auch bei Lange, die ja nicht unbedingt große Stückzahlen machen, die Werke immer wieder verändert werden. Da erden dann anscheined auch die Uhren dann immer auf den aktuellen Stand "hochgrüstet" wenn die Uhren bei Lange zur Revision sind.
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Klar gibt es Evolution, das ist auch gut so (evtl. kann ich ja mal meinen frühen einem Sammler andrehen in einigen Jahren ), nur wenn nach ca. einem Jahr Produktion so eine Änderung durchgeführt wird, welche ja schließlich auch mit Kosten verbunden ist, stellt sich schon die Frage, wie notwendig diese ist.
Thorsten
"Kann ich deine Uhr haben, wenn er dich abgeknallt hat?" Lucky Day zu Dusty Bottoms in "Three Amigos!"
Nun, die Begründung hört sich für mich an, als ob Nomos sich vor potentiell höherem Verschleiß und damit verbundenen Reparaturen schützen will. Allerdings habe ich noch nicht gehört, dass es bei den 24 Stein-Werken zu systematischen Fehlern/Reperaturen kommt.
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Zitat von wwcarphunterKlar gibt es Evolution, das ist auch gut so (evtl. kann ich ja mal meinen frühen einem Sammler andrehen in einigen Jahren ), nur wenn nach ca. einem Jahr Produktion so eine Änderung durchgeführt wird, welche ja schließlich auch mit Kosten verbunden ist, stellt sich schon die Frage, wie notwendig diese ist.
Ich ging auch davon aus, dass für diese frühen Evolutionschritte eigentlich die Vorserientests gemacht werden, ähnlich den lauten Rotorgeräuschen u.ä.
Der Tangomat mit 24 Steinen läuft sicher keinesfalls schlechter, aber diese "Evolution nach diesem kurzen Zeitraum so offensiv kundzu tun ist aus meiner Sicht - wie einige der Verhaltensweisen von Nomos - verwunderlich.
@Grosstadtgrau: mach Dir keinen Kopf, im schlimmsten Fall hält Dein neuer Tangomat eben nur 3 statt 4 Generationen.
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