Hallo Sabine! Gut gemacht! Die Mido gefällt nicht jedem, ist aber ein ganz großer Klassiker, der mir auch ab und zu Spaß macht. Eine meiner ersten Erwerbungen, und darf ich noch ein paar Bilder dazutun?
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Hallo Wolfgang, als ich sie sah, war ich hin und weg. Das Gehäuse ist wie neu. Meine ist allerdings vergoldet. Sie geht prima. Kannst Du mir mehr dazu sagen. Wie alt ist eine solche Uhr. Diese wurde bei einem Juwelier in Stuttgart 1999 gekauft. Was hat so eine Uhr damals ca. gekostet und wie wird sie heute gehandelt? Ich möchte sie nicht wieder weggeben, aber es wäre schon interessant. Welches Werk tickt in ihr? Eta? Welches Kaliber? Auf der Rückseite sind unsere zwei bis auf die Farbe völlig identisch. Ich dachte erst, die 8419 wäre eine Seriennummer, aber anscheinend ist es wohl das Modell?
In groben Zügen die Historie: Die Mido kam um 1960 auf den Markt und wird bis heute gebaut. Durch die Korkdichtung an der Krone und die Einschalenbauweise des Gehäuses war sie zuverlässig wasserdicht und ein Verkaufserfolg. Das Automatikwerk kam von Anton Schild. Nach / In der Uhrenkrise wurde das Design sehr dezent geändert und ein ETA 2836-2 (bis heute) eingebaut. Mitte der 1990er Jahre war der Preis unter DM 500,-. Gruß W.
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Ja, so 36 - 37 mm könnte hinkommen. Also müßte man sie schon mal öffnen, um das Werk genau zu bestimmen. In unserem Buch von Flume (K3) gibt es ja auch Mido Werke.Wir hatten vermutet, daß eventuell ein Mido 01147 OCD, 12 1/2 Linien, oder aber ein Mido 1147 OCD, 13 Linien verbaut ist. Das Öffnen scheut meine bessere Hälfte. Es ist recht schwierig, mit dem Glasabheber vorsichtig ohne Schaden anzurichten die Uhr zu öffnen. Daher lieber nur, wenn es unumgänglich ist. @Wolfgang: Danke für Deine ausführlichen Infos. Und Deine Bilder bereichern jeden Faden.
Zitat von s.seifert... Also müßte man sie schon mal öffnen, um das Werk genau zu bestimmen....
In deiner Uhr tickt das ETA. Erkennbar ist das am Tag-Datum-Fenster ohne Steg. In der älteren Fassung mit AS-Werk gibt es einen Steg zwischen Tag und Datum. W. P.S.: Es kann sein, dass Mido die AS-Werke mit einer eigenen Kalibernummer versehen hat? Wenn ich in der Literatur ´was finde, gebe ich noch Bescheid.
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Zitat von wheute...P.S.: Es kann sein, dass Mido die AS-Werke mit einer eigenen Kalibernummer versehen hat? Wenn ich in der Literatur ´was finde, gebe ich noch Bescheid.
Also, aber nur für Sabine: Die erste OCEAN STAR gab´s 1960 mit Datum, cal. 1117 PC auf Basis AS 1656. 1963 gab´s das heute noch verwendete Design, aber nur mit Datum. Als Werk war das 1127 OC (Basis AS 1717) eingebaut. Ca. 1965 gab´s die Tag- und Datumsanzeige mit Steg und dem cal. 1147 OCD bei gleicher AS Basis aber auf 19800 erhöhten Halbschwingungen/Std. Und danach irgendwann das ETA 2836-2, nachdem die AS-Werke nicht mehr gebaut wurden. W. Quelle: Heinz Hampel, Automatic Armbanduhren, Callwey-Verlag, 1992
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