Chronoswiss wie wir es kennen - ich denke an das seinerzeitige Uhrenfreundetreffen mit Firmenbesichtigung (geleitet von G-R- Lang persönlich), relativ kurz nach der Eröffnung des neuen Firmengebäudes, waltherpfalz wird sich erinnern - gibt es also nicht mehr. Das ist schade, denn Mitarbeiter in Karlsfeld verlieren ihren Job und die deutsche Uhrenszene ist um ein interessantes Unternehmen ärmer. Dennoch wünsche ich der Marke in der Schweiz alles Gute und den neuen Eigentümern eine glückliche Hand bei der Produktentwicklung.
Hallo, ich finde es sehr bedauerlich, dass sich Chronoswiss Richtung Schweiz verändert. Ich verfolge die Chronoswiss seit Beginn in den achtziger Jahren. Meine erste war damals ein Pacific-Chronograph, den ich dann für eine Orea-Handaufzug in Zahlung gab. Diese Uhr habe ich noch heute und sie wird eigentlich nur zu besonderen Anlässen getragen. In den späten Neunzigern hat dann Chronoswiss sein Gesicht gewandelt. Die Uhren wurden größer und sportlicher. Dadurch sank auch mein Interesse. Die angestammten Chronoswiss-Fans konnten sich mit den neuen Produktlinien nicht anfreunden und für Neukunden war in diesem Bereich die Konkurrenz sehr groß - Chronoswiss war auch zu teuer. Der Verkauf zeichnete sich schon längere Zeit ab und es ist verständlich, dass die neuen Eigentümer die Firma bei sich "zuhause" haben möchten. Da Chronoswiss so ziemlich alle Komponenten aus der Schweiz bezieht, ist dieser Schritt mehr als logisch. Ich hoffe, dass es Chronoswiss nicht so ergeht wie der Marke "Martin Braun" (EOS), der ebenfalls in die Schweiz (zum Watchland) übersiedelte und seine Marke aufgeben musste. Viele Grüße Karsten
Auch für Uhrenbastler gilt: Erfahrung ist die Summe der Misserfolge
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