Seit ein paar Wochen gibt es einen Tesla Sport Roadster bei uns in der Firma. Da wir sehr stark in der Branche zur Solarzellenherstellung unterwegs sind, liegt der Bezug zu einem Elektroauto auf der Hand.
Bin Ihn jetzt übers Wochenende ein paar mal gefahren:
Reichweite bis zu 300 Km. Beschleunigung ca. 4s von 0-100 km/h. Durch den sehr niedrigen Schwerpunkt und einer direkten Lenkung ohne Servo fährt er sich fast wie ein Kart. Wobei er noch überraschend gut federt.
Es gibt nur einen Vorwärtsgang und damit wird der Elektromotor zur Höchstgeschwindigkeitsgrenze: 200 km/h = 14.000 U/min ist die maximale Drehzahl. Wobei so schnell fahren nicht viel Spaß macht.
Bei niedrigen Geschwindigkeiten hört man von dem Antrieb gar nichts. Wenn es schneller geht, surrt es wie bei einer Turbine.
Klasse war am Freitag bei schönem Wetter die Fahrt offen einmal quer über den Schwarzwald und zurück. Im Innenraum gibt es Leder, Kohlefaser und Alu und das wichtigste: einen IPod Anschluss :-)
Nun kann darüber diskutieren, wieviel Sinn ein solches Fortbewegungsmittel macht.
Ich meine es zeigt als Technologieträger auf, wie es auch sein kann. Und wieviel Spaß man mit Elektromobilität haben kann. Irgendwie kommt mir jedenfalls nach dem Wochenende mein Auto antiquiert vor. Bin jedenfalls gespannt wo die Reise noch hingeht... [attachment=2]DSC_0002.jpg[/attachment] [attachment=1]DSC_0006.jpg[/attachment] [attachment=0]DSC_0007.jpg[/attachment]
fog
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Der Tesla ist sicher ein interessantes Spielzeug. Schön zu sehen, dass ein Elektroantrieb auch Spaß machen kann.
Mir stellt sich aber angesichts des Plans der Bundesregierung (oder jedenfalls der Kanzlerin), bis 2020 den Bestand an in Deutschland zugelassenen E-Fahrzeugen auf 1 Million zu erhöhen, eine Frage:
Der Traum von schadstoffarmen Strom aus Atomkraft ist wohl inzwischen auch bei den Enthusiasten ausgeträumt. Ist es vor diesem Hintergrund realistisch, den PKW-Bestand langfristig auf E-Antrieb umzustellen? Wäre es überhaupt möglich, den für den Individualverkehr erforderlichen Energiebedarf durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen (Wind/Sonne) zu decken? Oder handelt es sich um eine Sackgasse?
(Mir wäre offen gestanden eine Elise nach wie vor deutlich lieber.)
Aktueller Stand: Ein paar Exituhren und noch ein paar weitere ...
Nun kann darüber diskutieren, wieviel Sinn ein solches Fortbewegungsmittel macht.
Der Sinn geht beim Tesla schon recht weit. Die Reichweite ist annehmbar und die Fahrleistungen über jeden Zweifel erhaben. Damit versägst Du jeden Porsche und BMW an der Ampel und im Landstraßenverkehr, spätestens in Kurven (GoKart war schon der richtige Ausdruck). Zur ökologischen Nutzung muß man jetzt nur noch die Ladeenergie aus Wasser, Wind oder Sonne nutzen.
Ich finde die Pfanne geil, konnte aber leider noch nicht mit so einem Ding fahren. Selber kaufen sollte auch schwierig werden, ist dann doch a weng teuer für den lumpigen Ottonormal-Verbraucher.
Zitat von MX993Der Tesla ist sicher ein interessantes Spielzeug. Schön zu sehen, dass ein Elektroantrieb auch Spaß machen kann.
Mir stellt sich aber angesichts des Plans der Bundesregierung (oder jedenfalls der Kanzlerin), bis 2020 den Bestand an in Deutschland zugelassenen E-Fahrzeugen auf 1 Million zu erhöhen, eine Frage:
Der Traum von schadstoffarmen Strom aus Atomkraft ist wohl inzwischen auch bei den Enthusiasten ausgeträumt. Ist es vor diesem Hintergrund realistisch, den PKW-Bestand langfristig auf E-Antrieb umzustellen? Wäre es überhaupt möglich, den für den Individualverkehr erforderlichen Energiebedarf durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen (Wind/Sonne) zu decken? Oder handelt es sich um eine Sackgasse?
(Mir wäre offen gestanden eine Elise nach wie vor deutlich lieber.)
Diese Frage stelle ich mir schon länger.
fog, danke für den Bericht.
Eine gute Zeit wünscht Euer Longus
P.S.: auch in neuer Aufmachung gilt: wer Rechtsschreibfehler findet, kann sie behalten.
Lustige Kiste, gelle? Da stecken an die 1400 LaptopAkkus im ganzen Auto verteilt, was Crashmässig echt heikel ist. Und die Akkus können abfackeln, brennen und auch explodieren.
So lange dies der Fall ist, sind E-Autos fahrende Bomben (um genau zu sein sind 1kW mit 1kg TNT gleichzusetzen, so rein vom Energiehaushalt her) und nur auf der Strasse zu finden, weil die Lobby der Autobauer viel Macht hat un dkeinen Nachteil daran sieht, wenn die Ära der E-Autos vorschnell endet.
Bin ich ein Schwarzseher? Nein mein Lieber, ich bin in der Industrie :-O)
In USA ist der erste Chevy Volt abgebrannt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Aber lass mal jemanden in so einem Ding sterben, weil es abbrennt nach einem Unfall.
Das ist halt der Unterschied zwischen Marketing und Fakten.
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
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