Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Die Militäruhren faszinieren mich als Sammelobjekt aus verschiedenen Gründen. Hier, was mir so spontan einfällt: 1. Es handelt sich um Uhren mit Geschichte(n). 2. Die gleiche Ausführung und die begrenzte (allerdings große) Anzahl von Herstellern/ Konfektionären macht aus ihnen ein abgeschlossenes System. 3. Außen sieht man den Uhren oft ihre robuste Lebensgeschichte an, innen erstrahlt dann ein wunderschönes Werk, oft mit Streifen etc. 4. Damals waren viele Werke vom Hersteller selbst, also das, was heute als Manufakturwerk bezeichnet wird. 5. Für mich sind es die U(h)rformen der heutigen Sport/ Allrounduhren.
Auf dem Gehäuseboden ist jeweils eine Beschaffungsnummer eingeschlagen. Nach der Fachliteratur (K. Knirim) folgende Bedeutung: D xxxxxxx H (Dienstuhr Heer) D xxxxxxx (Dienstuhr Luftwaffe, (auch Fallschirmjäger)) D xxxxxxx U (Dienstuhr z. B. Bahn, Polizei?) Uhren mit weißen Zifferblättern und der darauf befindlichen Kennung K.M. (Schaukasten ganz rechts unten) gehören zur Kriegsmarine Man kann also auch noch nach Waffengattung sammeln.
Noch als ganz persönliche Anmerkung, die mir bei diesem Thema sehr am Herzen liegt: Das Interesse an den Militäruhren begründet sich auf o. g. geschichtliche/ technische/ Sammler-Aspekte, und ich bemerke ausdrücklich, dass ich nationalsozialistische Gedanken aus tiefster Überzeugung ablehne!
Hier meine erste Militäruhr, mit welcher meine Sammlung begann:
Manufaktur: Grana (heute Certina) Typ: Dienstuhr Deutsches Heer Herstellungsjahr: ca. 1942 Kaliberbezeichnung: KF 321 Hersteller Werk: Kurt Fères, Grenchen, Schweiz Signatur Werk: Grana 320/KF/321
Gehäuse: Messing vernickelt Bandanstöße fest Edelstahlboden verschraubt Durchmesser ohne Krone 34,7 mm Länge über Bandanstöße 39,5 mm Plexiglas Beschaffungsnummer: D 236843 H Besonderheiten Werk: Stoßsicherung Schraubenunruhe 17 Steine Genfer Streifen auf den Brücken Nicht originale Teile: Krone Kaufdatum: April 2003
fmattes
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Die Doxa hat als Besonderheit ein Edelstahlgehäuse (dies war kein Standard, der war Messing vernickelt) und ist wegen des m. E. vollständig originalen Zustandes (bis auf das Band) besonders. Die Verwendung ist nach der Beschaffungsnummer in der Luftwaffe gewesen.
Ich habe beim Aufbau der Sammlung erst so richtig realisiert, was es damals für verschiedene Stoßsicherungen gab. Dazu hier ein interessanter Link, falls Ihr mal recherchieren wollt: http://www.info-uhren.de/technik...osskurz.pdf Bei den anderen Uhren werden wir noch auf verschiedene Varianten stoßen.
Nur mal zum Nachdenken für Uhrenfreunde: Preise heute- Manufakturwerk 2012: ab dtl. über 1000 Euro bis unerschwinglich Manufakturwerk 1930 - ?: ab ca. 150 Euro
Manufaktur: Doxa Typ: Dienstuhr Herstellungsjahr: ca. 1940 Kaliberbezeichnung: 12``` Cal.1 Hersteller Werk: Doxa Signatur Werk: Doxa 12```Cal.1, Swiss Made Gehäuse: Edelstahl Bandanstöße fest Edelstahlboden verschraubt (Fond Acier Inoxidable, Doxa, Swiss Made), Dichtungsring original Durchmesser ohne Krone 33,5 mm Länge über Bandanstöße 40,0 mm Plexiglas Beschaffungsnummer: D 4651524 Besonderheiten Werk: Stoßsicherung Shock-Resist Schraubenunruhe Nicht originale Teile: keine Kaufdatum: 2004
fmattes
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Guten Abend! Nach den ganzen Neuheiten von der Baselworld (Vielen Dank für die Berichte und die Fotos an Euch!), kann ich zur Abwechslung ja mal wieder so einen alten Ticker posten, nach dem Motto: Back to the roots!
Manufaktur : Helvetia Typ: Dienstuhr Deutsches Heer Herstellungsjahr: ca. 1940 Kaliberbezeichnung: 82 A Hersteller Werk: Helvetia, Schweiz Signatur Werk: Helvetia 82 A Gehäuse: verchromt Bandanstöße fest Edelstahlboden verschraubt, Nr. 3190 Durchmesser ohne Krone 33 mm Länge über Bandanstöße 39 mm Plexiglas Nummer 896 auf unterem Bandanstoß Beschaffungsnummer: D 15346 H Besonderheiten Werk: Stoßsicherung (Shock-Absorber) Schraubenunruhe 15 Steine Nicht originale Teile: Glas, Krone Kaufdatum: 2005
fmattes
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Heute möchte ich meine Lieblingsuhr vorstellen: Die Club habe ich auf Bestellung bei Nomos mit der Seriennummer 333 erhalten. Seit 2008 begleitet sie mich täglich und ich erfreue mich immer wieder an dieser Uhr. Warum mag ich die Club? 1. etwas anders, aber unverkennbar Nomos 2. Manufakturwerk 3. Wasserdichtigkeit bis 100 m 4. damit auch für sportliche Aktivitäten gut geeignet 5. klassisch sportliches Design, passend auch zum feinen Zwirn
Zur Seriennummer: 333 steht für das Gute. "Aller guten Dinge sind drei", sagt der Volksmund. Wenn die Drei dann auch noch selbst dreimal vorkommt, kann das nur zu einem höchst positiven Ergebnis führen. Auch die Quersumme Neun, die in der Kabbalah für die Weisheit steht, deutet dabei auf das Gute hin. Die Dreifaltigkeit finden wir neben den Christen auch bei den Hindus wieder und selbst Sigmund hatte damit seine Freud(e), als er das Es, das Ich und das Über-Ich damit definieren konnte. Die Drei in seiner Dreiheit beschreibt den zahlenmystischen Gegenpol zur 666 und soll die Gottheit darstellen. Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Eine Liste besonderer Zahlen | Suite101.de http://sebastian-semmelweiss.suite101.de...1#ixzz1pUnBPR54
Die Club fristet ja scheinbar ein Nischendasein und scheint doch etwas zu polarisieren. Was mögt Ihr/ mögt Ihr nicht an diesem Modell?
fmattes
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