ganz so völlig abwegig halte ich die Idee nicht, mit meiner Armbanduhr mein Auto zu öffnen - wenn mein Auto meine Uhr erkennen würde, also über einen entsprechenden Sensor verfügte, könnte es ja die Tür öffnen und kurz danach den Motor anlassen - oder was auch immer. Das ginge im Prinzip auch mit NOMOS-Uhren, denn jede ist ja ein Unikat. Nur sieht man das nicht von vorne, sondern nur dann, wenn man die Uhr auszieht und die Seriennummer dem Sensor am Auto zeigen würde. Das ist aber viel zu umständlich. Insofern ist Jürgen mit seiner Walther Chronometerwerke auf der richtigen Spur, weil auf seinen Uhren die Seriennummer auf dem Zifferblatt sichtbar ist. Wenn nun mein Auto dieses Zifferblatt scannt, erkennt es sofort: Aha, das ist die Walther Nr. 6, dem gehört auch das Auto, also mach ich die Tür auf etc..... (Nur so als Beitrag zur Aufmunterung )
Zitat von Viewty … Zunächst sollen wir schauen, wie das Unternehmen da steht - ob es gerettet werden muss, eine neue Marketingstrategie, ein neues Produkt... oder oder oder. …
Genau das muss Nomos nicht, da sich Nomos auf sein erfolgreiches Kerngeschäft konzentriert und ihm treu ist. Manches andere Unternehmen hätte es besser auch so gehalten anstatt sich auf BWLer und ihre "schicken", "hippen" Ideen einzulassen … Sorry, nur meine 5 Cent …
Nomos Stärke ist Mechanik und ich möchte als Nomos-Kunde keine elektronische Verwässerung des Produkts. Ich habe mich unter anderem, wie viele andere Nomos-Kunden sehr bewusst für ein rein mechanisches Produkt entschieden.
In der Fabrik, auf dem Bauernhof, auf der Baustelle, im Büro, im Geschäft - nie sah ich Geld arbeiten.
Hallo Phil, ich denke, dass die Idee nicht schlecht ist. Was wir heute für abwegig halten, kann morgen schon realisiert sein. Ich denke da nur an den Chips auf der Scheckkarte, Personal-Computer und Handies. Da die Miniaturalisierung in der Elektronik weit fortgeschritten ist, könnte ich mir ein Öffnen und Schließen der Autotüren durchaus vorstellen. Die Stellungnahme meiner Uhrenfreunde hier im Forum berücksichtigt m.E. folgende Tatsache nicht: Der Personenkreis, der seine Uhr täglich wechselt, ist klein und zu vernachlässigen. In meinem Bekanntenkreis tragen eigentlich alle immer die Selbe Uhr. Otto Normalverbraucher ist zu bequem, seine Uhr täglich der aktuellen Zeit anzupassen bzw. auch noch das Datum zu korrigieren. Wie oft bekomme ich eine Uhr zum Batteriewechsel auf den Tisch, bei der das Datum nicht stimmt. Auf Nachfrage wird mir dann meistens geantwortet: Vergessen am Ende des 30-Tage-Monats vorzustellen oder interessiert mich nicht! Ich wünsche Euch viel Glück bei den Recherchen und hoffe auf ein erfolgreiches Referat. Viele Grüße Karsten
Auch für Uhrenbastler gilt: Erfahrung ist die Summe der Misserfolge
Also prinzipiell passen Uhren und Autos schon zusammen. In jüngster Vergangenheit z.B. IWC-Uhren im Armaturenbrett der S-Klasse von AMG (zumindest stand auf dem Ziffernblatt IWC - tatsächlich kam die glaube ich von Johnson Controls). Es gab damals sogar eine "Partnerschaft" der beiden Marken IWC u. AMG. Ende der 70er Jahr war im Armaturenbrett des Lincoln Versailles eine Cartier Uhr verbaut. Div. Porsche Modelle haben eine Stoppuhr auf dem Armaturenbrett - diese könnte man auch im Design eines klassischen Stoppuhrenherstellers wie z.B. Hanhart oder auch Heur gestalten (Bezug zum Rennsport wäre dann auch da). Aber das Öffnen u. die Startfreigabe eines Autos über einen Chip in einer mechanischen Uhr halte ich nicht für marktfähig. Wie schon geschrieben wurde, müssten dann auch die Funktionen für das Öffnen der Heckklappe etc. auch integriert werden. Bei einer Smart-Watch könnte ich mir das schon eher vorstellen.
Vielen herzlichen Dank für die vielen Antworten, auch wenn die Mehrheit der Antworten durchsickern lassen "nein das wollen wir nicht".
Bei der Seminararbeit geht es ja auch nicht im Fordergrund darum, ein Marketingkonzept auf die Beine zu stellen, welches auch wirklich Erfolg für dieses Unternehmen bringen würde. In der kurzen Zeit (vier Wochen) ist es ja auch schier unmöglich eine repräsentative Umfrage durchzuführen, auch mit dem Hintergrund, dass soetwas einen Haufen Geld kosten würde.
Ich kann euch verstehen und eure Bedenken teilweise teilen, jedoch versuche ich unsere Idee nochmals etwas genauer zu erläutern, sodass hoffentlich eine vielzahl der Einwände aus der Welt geschafft werden.
Wir haben uns heute darauf geeinigt, dass wir dieses Konzeot erstmal mit einem Autohersteller durchführen möchten (BMW, wobei wohl Mercedes besser wäre wie mir gerade klar wird) und mich diesem dann kooperieren möchten. Wir haben uns das Ganze wie dann wie folgt vorgestellt.
Herr Mustermann geht zu seinem örtlichen BMW-Händler, da er ein neues Fahrzeug erwerben möchte. In Zusammenarbeit mit dem Verkaufsberater stellt Herr Mustermann ein Fahrzeug zusammen, welches seinen Wünschen und Bedürfnissen gerecht wird. Da Herr Mustermann den Comfort-Zugang in seinem BMW haben möchte (das Fahrzeug erkennt, wenn der Schlüssel in unmittelbarer Nähe ist und öffnen das Auto, sobald eine Hand den Türgriff umfasst und der Motor startet, sobald man den Start-Knopf betätigt) wird dieser von seinem Verkaufsberater darauf hingewiesen, dass BMW eine Kooperation mit Nomos Glashütte Uhren hat und man diese Schlüssel-Technologie in einer zeitlos schönen Uhr anbieten kann. - Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Herr Mustermann hat keine Interesse daran, dann wird das Verkaufsgespräch normal weiter geführt, aber wir gehen nun davon aus, dass Herr Mustermann an dieser Technologie Interesse hat - Herr Mustermann erhält von seinem BMW Verkaufsberater einen kleinen Nomos-Katalog mit der Übersicht aller derzeit angebotenen Uhren und der Verkaufsberater leitet die Kontaktdaten des Herrn Mustermann, mit seiner Einwilligung, an uns der Nomos Glashütte weiter.
Der Wagen ist nun bestellt und wir haben die Kontaktdaten des Herrn Mustermanns mit seinen Kontaktdaten.
Ein Verkaufsberater setzt sich mit Herrn Mustermann in Verbindung und führt ein Infomrationsgespräch mit diesem und zählt Herrn Mustermann nochmals alle Vorzüge dieser Technologie auf und beantwortet Fragen, welche Herr Mustermann stellt. Herr Mustermann hat nun die Möglichkeit eine Uhr seiner Wahl zu bestellen. Dies kann er entweder über den Onlineshop oder aber bei einem unserer Fachhändler (Juweliere). Bei unseren Fachhändlern hat er zudem die Möglichkeit die Uhr einmal anzuprobieren und kann somit sehen, ob die Uhr wirklich zu ihm passt oder nicht. Vielleicht gefällt Herrn Mustermann eine andere Uhr aus dem Nomos-Sortiment viel besser?! Wenn sich her Mustermann für eine Uhr entschieden hat, wird diese Uhr an BMW direkt bzw. einen BMW Händler geschickt, welcher in der Lage ist, den Code auf den eingebauten RFID-Chip zu spielen, sodass der Wagen erkennt, dass Herr Mustermann seinen Wagen öffnen und schließen möchte. Nachdem dies geschehen ist, wird Herrn Mustermann die Uhr zugeschickt - im Idealfall so, dass er sie einen Tag oder ein paar Tage bevor er seinen neuen BMW erhält abholen kann.
Herr Mustermann holt seinen neuen BMW ab und kann diesen direkt mit der Technologie in seiner neuen Nomos Uhr öffnen, starten und verschließen. Geöffnen wird der Wagen, in dem man einen Türgriff mit der Hand umschließt. Gestartet wird der Wagen, in dem man den Start-Knopf betätigt. Verschlossen wird der Wagen, in dem man seinen Finger für 2 Sekunden auf einer geriffelten Fläche, welche sich auf dem Türgriff befinden, hält. Da der Chip eine reichweite von ca. 2 Meter hat, funktioniert dies nur, wenn man wirklich unmittelbar neben dem Wagen steht. Somit kann auch kein Unbefugter den Wagen öffnen und starten, da der Transponder wirklich in unmittelbarer Nähe sein muss.
Mit der Abholung seines neuen BMWs erhält Herr Mustermann, so wie es üblich ist, zwei Schlüssel zu seinem Fahrzeug, welche die Comfort-Zugang-Funktion unterstützen. Herr Mustermann hat somit die Wahl, ob er morgens aus dem Haus mit seiner Nomos Uhr geht oder einen seiner Fahrzeugschlüssel benutzt. Zudem kann er den Wagen ganz normal verleihen (Frau, kind, Chauffeur) in dem er einen dieser Personen einer seiner zwei Fahrzeugschlüssel aushändigt. Er muss dazu seine Nomos Uhr nicht aus der Hand geben. Zudem hat Herr Mustermann die Möglichkeit, eine zweite oder dritte Nomos Uhr mit dieser Technologie zu kaufen. So hat er die Möglichkeit an verschiedenen Tagen eine unterschiedliche Uhr zu tragen und muss trotzdem nicht auf diese Technologie verzichten.
Sollte die Uhr einmal verloren gehen, dann passiert das, was auch passiert wenn man einen normalen Autoschlüssel mit dieser Funktionion verliert. Das Fahrzeug erhält einen neuen Code, dieser wird auf die vorhanden Schlüssel gespielt und sollte die verlorene Nomos-Uhr wieder auftauchen, kann man den Code auch auf diese Übertragen.
Kauft sich Herr Mustermann ein neues Fahrzeug, kann man den Code von dem neuen Fahrzeug auf seine vorhande Nomos Uhr überspielen. Sollte Herr Mustermann seinen erworbenen BMW verkaufen, dann liegt es an der Ehrlichkeit des Herrn Mustermann den Code von seiner Uhr löschen zu lassen. (An dieser Stelle sei gesagt, auch wenn ich ein Auto verkaufe ohne Uhr, kann ich nicht alle Schlüssel abgeben und das Fahrzeug nach dem Verkauf wieder entwenden - wo kriminelle Energei vorhanden ist, wird es immer Mittel und wege geben andere zu täuschen, aber davon möchten wir nicht ausgehen. Der Chip in der Uhr ist letztendlich genauso sicher / unsicher wie ein ganz normaler Schlüssel mit dieser Technologie)
Wir möchten damit nicht den breiten Markt abdecken und jeder Kunde soll diese Funktion besitzen. Wir möchten damit Kunden ansprechen, die bereit sind für das Besondere Geld auszugeben. Auch der Einwand, jeden Tag die gleiche Uhr ist für mich nicht standhaft, da ich jede neu erworbene Nomos Uhr mit dieser Uhr ausstatten kann. Und sollte Herr Mustermann doch mal Lust auf ein anderes Uhren-Fabrikat haben, dann kann er seinen Wagen immer noch mit einem seiner beiden Autoschlüssel betätigen.
Da Nomos aus Unternehmenssicht gut da steht, brauchen sie diese Innovation auch nicht, um gerettet zu werden. Uns geht es vielmehr darum, dem Kunden etwas bieten zu können, was er nicht bei der Konkurrenz erhält.
Wir profitieren durch die Kooperation mit BMW, dass Nomos an Bekanntheit gewinnt, da jeder Kunde auf die Funktion hingewiesen wird und BMW profitiert davon, da sicherlich mehr Kunden zu dem Comfort-Zugang greifen werden, wenn Sie wissen dass es diese Funktionalität gibt. Wir sind auch finanziell nicht von der Idee Abhängig. Wenn wir bei jedem 5000 oder 10000 neu verkauften BMW eine Uhr mit dieser Technologie verkaufen ist das eine Zahl mit der wir sehr zufrieden sein können.
Und sollte Herr Mustermann seinen BMW schon vor drei Monaten gekauft haben, hat diesen Comfort-Zugang aber enthalten, kann er selbstverständlich auch im Nachhinein eine Nomos Uhr mit dieser Funktion erwerben. Dies läuft dann eigentlich genauso ab, wie oben beschrieben.
So, ich hoffe ich konnte es jetzt nochmal etwas besser und ausführlicher erklären und hoffe zudem, dass ich vielleicht jetzt ein paar von euch Überzeugen konnte.
Auch die Swatch-Uhren in Skigebieten funktionieren noch und die meisten Skigebiete geben heute Plastikkarten aus, die die Funktion der Uhren übernommen haben.
Hier passen mir nur Auto- und Uhrenmarke nicht zusammen. Eine Iwc mit einem Bmw - das würde schon passen. Zu Nomos hätte mal ein Saab gepasst. Vielleicht.
Ich mag Keyless-Go. Nur leider trage ich das Ding immer in der Jacke und 2mal ist es mir schon passiert, dass ich Auto ohne Jacke verlassen habe und das Auto stand eine zeitlang offen da
Nix passiert, aber daher könnte ich mir die Uhr gut für mich vorstellen. Sollte ich eine andere Uhr tragen, würde ich den 2. Schlüssel nehmen.
Übrigens: Unternehmensdaten googlet man über den Bundesanzeiger. Sollte ein Bwler wissen
Im Bundesanzeiger habe ich schon geschaut und leider nichts gefunden. Da es eine Kommanditgesellschaft ist muss diese ja nicht zwangsläufig ihre Zahlen veröffentlichen.
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