Zitat von TSID Geniessen und weniger Gedanken machen.
Wie wahr, wie wahr!
Ich stehe auch ganz auf Karstens Standpunkt. Na klar möchte auch ich, dass meine Uhr genau geht, und wenn sie abends mal etwas voraus ist, dann halt ich sie eben an. Abe es ist mir ziemlich egal, ob sie 10 oder 30 Sek. Vorlauf hat... Das ändert sich tatsächlich von Tag zu Tag, wie Karsten es schon schrieb. Nur wenn es gar sehr auffällig ist, werde ich mir Gedanken machen, und dann wird vielleicht auch mal der Zeitpunkt für eine Revision gekommen sein.
Martin
Wie wahr, wie wahr. Ein gewisser Vorlauf sei den mechanischen Uhren durchaus gegönnt; aber nachgehen sollten sie meines Erachtens aber nicht.
Markus
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. (Afrikanisches Sprichwort)
Im Allgemeinen würde ich sagen, dass die NOMOS Werke sehr genau und stabil laufen und wenn sie gut einreguliert sind problelos die Chronometer Spezifikationen einhalten. Ein Chronometerschein ist jedoch nur eine Momentbetrachtung unter Laborbedingungen. Schon wenn die Uhr bei Träger angekonmmen ist kann sie ein ganz anderes Gangverhalten zeigen, denn auf dem Trasport kann alles Mögliche passieren. Eine gewisser Vor- oder Nachgang im Sekundenbereich ist normal. Wer damit nicht leben kann sollte sich am Besten eine Funkuhr zulegen. Wenn es mehr als -10 oder +10 Sekunden am Tag sind würde ich die Uhr übreprüfen lassen. Oft ist das Werk dann magnetisiert. Was für einen guten Job NOMOS macht kann ich an meiner Zürich wieder bewundern. Ich habe sie kurz vor Weihnachten erhalten und trage sei seitdem täglich. Nachts lege ich sie ab. Heute Morgen hat sie in der Summe (also nach ca. 21 Tagen) einen Nachgang von 6 Sekunden.
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Hallo zusammen, habe mich fast nicht getraut zu antworten. Muß dem Franz aber voll zustimmen. Ich trage die Zürich jetzt seit dem 24. Dez., lege sie Nachts auch ab und habe höchstens eine Abweichung von 6 -7 Sekunden (Nachgang).
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Zitat von CuttleHallo zusammen, habe mich fast nicht getraut zu antworten. Muß dem Franz aber voll zustimmen. Ich trage die Zürich jetzt seit dem 24. Dez., lege sie Nachts auch ab und habe höchstens eine Abweichung von 6 -7 Sekunden (Nachgang).
Gruß Detlev
Die extrem guten Werte liegen bestimmt an der sechslagigen Regulierung bei der Zürich!
Thomas
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb Kurt Tucholsky
Meine Nomos Uhren gehen alle sehr genau. Und die sind wohl nicht in sechs Lagen reguliert.
Wenn man die Uhr über Nacht in einer Position ablegt, in der die Ungenauigkeit des Tages ausgelichen wird, dann können sich die Mittelwerte pro Tag bei sehr wenigen Sekunden Abweichung bis zu einer kaum bezifferbaren Gangabweichung einpegeln.
Meine Tangomaten zum Beispiel gehen tagsüber bis zu zwei, drei Sekunden vor. Nachts lege ich die Uhr dann seitlich mit der Krone nach oben ab. In dieser Lage verliert die Uhr den Vorlauf des Tages. Kontrolliere ich den Gang vormittags, dann kann ich auch nach ein, zwei Wochen kaum eine Gangabweichung im Vergleich Funkuhr feststellen. Dieses "Spiel" mache ich aber meist nur aus Interesse wenn eine Uhr neu ist. Ansonsten bin ich kein Sekundenpfuchser.
Meine Nomos Uhren gehen alle sehr genau. Und die sind wohl nicht in sechs Lagen reguliert.
Wenn man die Uhr über Nacht in einer Position ablegt, in der die Ungenauigkeit des Tages ausgelichen wird, dann können sich die Mittelwerte pro Tag bei sehr wenigen Sekunden Abweichung bis zu einer kaum bezifferbaren Gangabweichung einpegeln.
Meine Tangomaten zum Beispiel gehen tagsüber bis zu zwei, drei Sekunden vor. Nachts lege ich die Uhr dann seitlich mit der Krone nach oben ab. In dieser Lage verliert die Uhr den Vorlauf des Tages. Kontrolliere ich den Gang vormittags, dann kann ich auch nach ein, zwei Wochen kaum eine Gangabweichung im Vergleich Funkuhr feststellen. Dieses "Spiel" mache ich aber meist nur aus Interesse wenn eine Uhr neu ist. Ansonsten bin ich kein Sekundenpfuchser.
So ne Späßchen mache ich aber auch und das aus voller Überzeugung, man könnte es auch bekloppt nennen.
bekloppt nenn ich das nicht. Ich habe mich ganz bewusst für eine mechanische Uhr entschieden, wohl wissend, dass diese Uhr keine Quarz und schon gar keine Funkuhr ist. Dennoch empfinde ich es für uns Uhrenliebhaber durchaus als normal, dass wir uns etwas mehr als die "Normalbevölkerung" um unsere Uhren kümmern, nach ihnen schauen und sie pfleglich versorgen. Und dazu gehört es für mich auch, das Gangverhalten im Auge zu halten und mit der Auswahl der Lage über Nacht, ggfls. vorhandenen Gangabweichungen des Tages entgegenzuwirken, soweit dies halt möglich ist. Das mag man penibel nennen. Ich sehe darin einen bewussten Umgang mit feinmechanischen Instrumenten - und habe Freude daran.
Markus
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. (Afrikanisches Sprichwort)
Zitat von MSBMeine Tangomaten zum Beispiel gehen tagsüber bis zu zwei, drei Sekunden vor. Nachts lege ich die Uhr dann seitlich mit der Krone nach oben ab. In dieser Lage verliert die Uhr den Vorlauf des Tages. Kontrolliere ich den Gang vormittags, dann kann ich auch nach ein, zwei Wochen kaum eine Gangabweichung im Vergleich Funkuhr feststellen. Dieses "Spiel" mache ich aber meist nur aus Interesse wenn eine Uhr neu ist. Ansonsten bin ich kein Sekundenpfuchser.
Das ist überhaupt ein guter Hinweis. Werde ich jetzt auch mal ausprobieren. Anonsten bin ich auch kein "Sekundenpfuchser", der seine Uhr jeden Tag aufs Neue stellt.
Zitat von MRoDas mag man penibel nennen. Ich sehe darin einen bewussten Umgang mit feinmechanischen Instrumenten - und habe Freude daran.
Stimme Dir zu, Markus. Wie sollen wir sonst erkennen, dass es unseren Schätzen gut geht.
Schöne Grüße
Thomas
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb Kurt Tucholsky
Zitat von MSB Meine Tangomaten zum Beispiel gehen tagsüber bis zu zwei, drei Sekunden vor. Nachts lege ich die Uhr dann seitlich mit der Krone nach oben ab. In dieser Lage verliert die Uhr den Vorlauf des Tages. Kontrolliere ich den Gang vormittags, dann kann ich auch nach ein, zwei Wochen kaum eine Gangabweichung im Vergleich Funkuhr feststellen.
Danke für diesen Tipp. Darauf habe ich gewartet Ich habe dieses Spiel die letzten Tage durchgeführt und habe es als Uhrenlaie tatsächlich geschafft damit das Gangverhalten meines Tangos einzupendeln. Der jetzige Wert nach 3 Tagen: +2 Sekunden
Zitat von MRo bekloppt nenn ich das nicht. Ich habe mich ganz bewusst für eine mechanische Uhr entschieden, wohl wissend, dass diese Uhr keine Quarz und schon gar keine Funkuhr ist. Dennoch empfinde ich es für uns Uhrenliebhaber durchaus als normal, dass wir uns etwas mehr als die "Normalbevölkerung" um unsere Uhren kümmern, nach ihnen schauen und sie pfleglich versorgen. Und dazu gehört es für mich auch, das Gangverhalten im Auge zu halten und mit der Auswahl der Lage über Nacht, ggfls. vorhandenen Gangabweichungen des Tages entgegenzuwirken, soweit dies halt möglich ist. Das mag man penibel nennen. Ich sehe darin einen bewussten Umgang mit feinmechanischen Instrumenten - und habe Freude daran.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich dachte ich ticke in gewissen Dingen einfach anders, jedoch habe ich hier gelernt, dass wir alle irgendwie sprichwörtlich gleich ticken
Freu dich auf jeden neuen Tag. Auch wenn die Chance besteht, dass es ein beschissener Tag wird, oder ein sehr schöner, oder ein ganz normaler. Mit wechselnder Bewölkung und 30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
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