Ich habe mal kurz ein paar Fragen, bei deren Lösung ihr mir vll. helfen könnt:
1. Habe ich bisher die Uhr immer falsch aufgezogen? Ich habe an der Krone gedreht, dann die Finger wieder "umgesetzt" auf Ausgangsposition und wieder aufgezogen. Nun habe ich heute in dem Beiheft gelesen, dass man die Krone vor- und zurückdrehen soll. Aber das kommt aufs Gleiche raus, oder? Habe ich jetzt was kaputt gemacht? :S
2. Ich ziehe die Uhr ziemlich vorsichtig auf und weiß mittlerweile ganz genau, wieviel "Umdrehungen" ich am Morgen benötige - gestern habe ich aber etwas unaufmerksam kräftiger aufgezogen und bin dann etwas stärker in diese "Grenze", wenn es nicht mehr weiter geht, hineingedreht. Ist das schlimm? Oder ist das Aufziehen nicht so empfindlich?
3. Besteht denn für die uhr ansonsten im Alltag eines Krankenhauses oder am Flughafen eine Gefahr? Klar, ich leg mich damit nicht in magnetische Röhren, aber muss man sonst auf irgendetwas achten?
Ich danke euch für eure Hilfe! Hoffe ich kann heute wieder ruhig schlafen ;).
Zitat von Neuling2014 im Beitrag #511. Habe ich bisher die Uhr immer falsch aufgezogen? Ich habe an der Krone gedreht, dann die Finger wieder "umgesetzt" auf Ausgangsposition und wieder aufgezogen. Nun habe ich heute in dem Beiheft gelesen, dass man die Krone vor- und zurückdrehen soll. Aber das kommt aufs Gleiche raus, oder? Habe ich jetzt was kaputt gemacht? :S
2. Ich ziehe die Uhr ziemlich vorsichtig auf und weiß mittlerweile ganz genau, wieviel "Umdrehungen" ich am Morgen benötige - gestern habe ich aber etwas unaufmerksam kräftiger aufgezogen und bin dann etwas stärker in diese "Grenze", wenn es nicht mehr weiter geht, hineingedreht. Ist das schlimm? Oder ist das Aufziehen nicht so empfindlich?
3. Besteht denn für die uhr ansonsten im Alltag eines Krankenhauses oder am Flughafen eine Gefahr? Klar, ich leg mich damit nicht in magnetische Röhren, aber muss man sonst auf irgendetwas achten?
1. Meiner Meinung nach: nein. Geht beides. Ganz am Schluß sollte man wohl die Krone nochmal eine halbe Drehung zurückdrehen, aber ob man bis dahin vor- und zurück- oder nur vordreht, ist meines Wissens egal.
2. Man muß schon rohe Gewalt anwenden, um die Feder zum Brechen zu bringen. Wer unbedingt den Widerstand am Ende des Aufziehens überwinden will, wird das wohl schaffen - notfalls mit einer Zange. Danach läuft die Uhr nicht mehr. Aber im normalen Betrieb macht sollte da nix passieren. Wenn Du also am Ende ankommst und dann eine halbe Drehung zurückdrehst, ist alles gut. Ich persönlich höre schon immer eine halbe Umdrehung vor dem Ende auf - man merkt ja, wenn es schwergängig wird. Und wenn ich doch mal am "harten" Ende ankomme, macht das auch nix.
3. Krankenhaus --> kommt auf den Bereich an. Desinfektions-/Lösungsmittel könnten auf Dauer die Dichtungen angreifen. In einem Labor, in dem mit Lösungsmitteln rumgeschweinst wird, oder im Chemikalienlager würde ich sie nicht unbedingt tragen.
In Bezug auf das Aufziehen der Uhr kann ich mich nur Alex anschließen. Ich trage meine Nomos täglich im Krankenhaus, in verschiedenen Abteilungen und habe bis jetzt keine Probleme festgestellt. Einzelne Funktionsbereiche wie die Radiologie, oder Herzkatheter, Nuklearmedizin... könnten eventuell Probleme wegen einer möglichen Magnetisierung machen. Von Kollegen habe ich aber diesbezüglich noch keine Klagen gehört. Die meisten tragen mechanische Uhren. Beim Händewachen oder Desinfizieren würde man sicher auch bei einem Quarzticker aufpassen. Im Op-Bereich würde ich sie eher nicht tragen . Ansonsten sind die 35 mm Modelle im Arbeitsalltag sicher praktisch. Gute Entscheidung! Viele Grüße. Susan
"Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht". Jean Anouilh
@sport beta, vielen Dank für Deine Wünsche! . Zurzeit befinde ich mich zum Glück aber nicht in stationärer Behandlung, sondern ich arbeite in einem großen Krankenhaus. . Viele Grüße. Susan
"Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht". Jean Anouilh
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